Die Avocado gilt als Frucht und wahres Figurwunder. Das Fleisch einer Avocado schmelzt im Mund. Avocados schmecken wunderbar und sind ein Genuss ohne Reue. Avocados sind vielfältige Kraftpakete mit herrlich mildem Geschmack. Sie enthalten viele wichtige Vitamine, Mineralstoffe und ungesättigte Fettsäuren, die uns lange satt und sogar schlank machen. Avocados schmecken zu vielen Gerichten wie Salat, Pizza, in Pasta oder sogar auf Brot. Avocado und Avocadoöl bestehen zu einem großen Teil aus Fett, aus mehrfach ungesättigten, einfach ungesättigten und gesättigten Fettsäuren. Der menschliche Körper nimmt das Avocadoöl hervorragend auf. Das Fett von Avocado liefert Vitamin A, D und E, die den Stoffwechsel fördern. Aber nicht nur das, die Haut wird gesünder, die Haare glänzender und das Sehvermögen verbessert sich durch Avocado.

Darüber hinaus enthalten Avocados, die Früchte sind, eine Fülle von Antioxidantien wie Carotinoide. Die wiederum bekämpfen freie Radikale. Freie Radikale entstehen beim Stoffwechsel und sind Atome, die ein Elektron zu wenig haben. Dieses fehlende Elektron rauben sie von anderen Atomen und zerstören so Zellen. Avocado und Avocadoöl fördern zusätzlich die Aufnahme von Antioxidantien. Isst man Avocado mit Gemüse, nimmt der Körper bis zu 15 Mal mehr gesunde Inhaltsstoffe auf. Demnach ist Avocado und Avocadoöl ein Superfood – und damit auch mein Superfood 2017.

Wissenschaftler und die Lebensmittelindustrie versuchen immer wieder, uns vor gesättigten Fettsäuren zu warnen.

Sie werden unter anderem als Verursacher von Herzkrankheiten gebrandmarkt. Der Grund ist zum Beispiel Margarine. Es handelt sich um ein billiges Produkt, mit dem sich Riesengewinne machen lassen. Avocado aufs Brot schmeckt nicht nur, es ist, trotz des hohen Fettgehalts, trotzdem gesund. Der menschliche Körper braucht Fett und gesättigte Fettsäuren haben fast nichts mit hohem Cholesterinspiegel zu tun. Tatsächlich besteht unser Gehirn zum größten Teil aus Fett. Myelin aus Fett umhüllt Nervenfasern und ermöglicht das Übertragen von Nervenimpulsen. Gesunde Fette von Avocado und Avocadoöl sind also für den Körper unverzichtbar und außerdem ist das Vitamin A ein Balsam für unsere Knochen, Zähne, unsere Haut und Nerven. Ja richtig, Avocadoöl kann man als Haut- und Haarpflegemittel nutzen. Man muss es nicht auf die Haare oder Haut schmieren, der Verzehr reicht schon, um Verbesserungen zu spüren. Trotzdem die Frucht als Fett gilt,  hilft sie beim Fettabbau. Dafür ist das Enzym Lipase verantwortlich. Lipase steuert die Fettverbrennung während der Verdauung und im Fettgewebe und soll das Speichern vom Fett der Avocado verhindern und damit den Fettabbau im Körper beschleunigen.

Avocado kann man nur kalt geniessen und man sollte Avocadoöl auch nicht über 75 Grad Celsius erhitzen, denn es eignet sich einfach nicht zum Braten. Bei Avocados gibt es dennoch deutliche Unterschiede in Form, Farbe und Festigkeit. Die meisten Avocados stammen aus Nord- und Zentralamerika, Südafrika, Israel, Mexiko und Südspanien.

Die gängigsten Sorten bei uns sind „Fuerte“ und „Hass“.

Die „Fuerte“-Avocados sind birnenförmig mit Hals, ihre Schale ist glatt und grün. Diese Avocados zeichnen sich durch ihren mild-cremigen Geschmack aus. Schwarze Stellen an der Schale deuten darauf hin, dass die Frucht bereits verdorben ist. Wenn man sie dann aufschneidet, sieht man schon deutlich die schwarzen Stellen in dem Fruchtfleisch. Finger weg, denn sie sind dann schon bitter und nicht mehr geniessbar. Die Avocado „Hass“ ist hingegen rund und eiförmig, die Schale ist schwarz gefärbt, dick und uneben. Sie ist kleiner als die „Fuerte“ und vom Geschmack vollmundig-nussig. Wenn die Frucht reif ist, gibt sie auf Druck leicht nach. Wirkt sie hingegen schrumpelig, dann ist sie bereits überreif und auch wieder ungeniessbar.

Um leicht zu testen, wann die Avocado reif oder überreif ist, muss man sich die Farbe vom Stiel anschauen. 

Wenn die Avocado leicht gelb oder hellbraun ist, dann ist das Fleisch noch nicht reif. Ist die Avocado unter dem Stiel dunkelbraun, dann ist sie leider schon überreif. Man muss die Avocado nicht auf einmal verzehren. Es reicht, wenn man sie in zwei Hälften teilt und den Kern in der einen Hälfte drin lässt. So hält sie noch einen Tag länger und wird nicht braun. 

Das wohl bekannteste Rezept aus Avocado stammt aus Mexiko, dem Ursprungsland der Avocado. Guacamole eignet sich super als Brotbelag  oder als gesunder Dip. Außerdem hält sich Guacamole bis zu zwei Tage lang im Kühlschrank. Man kann die Avocado auch in Würfel oder Scheiben schneiden und in den normalen Salat oder nach dem Backen auf die Pizza geben.  

Für mich ist die Avocado meine neue Trendfrucht und ich möchte sie nicht mehr missen. 

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