Kokosöl ist gemeinsam mit vielen anderen Kokosprodukten seit Jahrtausenden für viele Völker ein Grundnahrungsmittel und auch für mich einer der beeindruckenden natürlich Lebensmittel. Es enthält viele mehrkettige Fettsäuren, schafft es, fast mit der menschlichen Muttermilch gleichzuziehen und eine Fülle an äusserst hilfreichen Eigenschaften bereitzuhalten. 

Kokosöl ist zudem sehr leicht verdaulich, reguliert die Blutfettspiegel, wirkt antimikrobiell und führt so gut wie nie zu Übergewicht. 
 
Das Kokosöl besteht u. a. aus:
  • Laurinsäure: 44 – 52 %
  • Caprinsäure: 6 – 10 %
  • Caprylsäure: 5 – 9 %
  • Myristinsäure: 13 – 19 %
  • Palminsäure: 8 – 11 %
  • Stearinsäure: 1 – 3 %
  • Ölsäure (einfach ungesättigte FS): 5 – 8 %
  • Linolsäure (mehrfach ungesättigte FS): 0 – 1 %

Kokosöl ist eines der natürlichsten Öle, die wir zur Verfügung haben.

Eine reife Kokosnuss besteht zu etwa 35 Prozent aus Kokosöl und kann – einmal geöffnet – sehr leicht in grösseren Mengen gegessen werden. In der Südsee zählt die Kokosnuss zu den Grundnahrungsmitteln. In den Regionen müssen sich die Menschen nicht über Diabetes, erhöhte Cholesterinwerte, Herzinfarkte oder Schlaganfälle Gedanken machen.
 
Kokosöl hat auch einen starken Einfluss auf die Schilddrüse, was mich auch zur Recherche geführt hat. Diese Erkenntnis stammt nicht etwa aus den Südseeregionen, denn Schilddrüsenerkrankungen liegen vor allem in den nördlichen Regionen und gehäuft in Europa vor. Ich denke, Tschernobyl hat damals einen großen Teil dazu beigetragen, dass gerade wir damit kämpfen müssen. Umso besser, dass auch auch Unterstützung auf natürlichem Wege gibt. Die mittelkettigen Fettsäuren in Kokosöl wirken sich nämlich bei einer Schilddrüsenunterfunktion sehr positiv aus. 

Bei einer Schilddrüsenunterfunktion produziert die Schilddrüse nicht mehr genügend Hormone.

Normale Stoffwechselfunktionen werden gestört und es kommt zu Energiemangel, erhöhte Empfindlichkeit gegenüber Kälte, Verstopfungen, allgemeines Schwächegefühl, schwere Menstruationsstörungen und Konzentrationsschwierigkeiten. Äußere Nebenwirkungen sind sprödes Haar, schwache Nägel und trockene Haut. Ich kann ein Lied davon singen, welche Auswirkungen diese Störungen haben, wenn der Hormonhaushalt nicht ausgeglichen ist. Wenn mein Schatz Ihre morgendlichen Schilddrüsen-Tabletten vergisst, wirkt sich das sofort aus. Der Energiemangel und die Müdigkeit sind die ersten Erscheinungen, die sich innerhalb von 24 Stunden bemerkbar machen.  Nun ist nicht jede Müdigkeit eine Unterfunktion, aber ein fehlgesteuertes Immunsystem, tägliche Gewohnheiten und vor allem die Ernährung haben starken Einfluss auf die Schilddrüse und können zu einer Schilddrüsenunterfunktion führen. Kokosöl hilft bei verschiedenen Probleme, die in Zusammenhang mit einer Unterfunktion stehen. Aber nicht nur das, Koksöl verbessert die Gesundheit auf vielseitige Weise.

Es regt den Stoffwechsel an, was ja auch eine Unterfunktionsstörung sein kann. Bei einer Schilddrüsenunterfunktion werden chemische Reaktionen im Körper nicht mehr richtig reguliert und die Gesundheit von Zellen, Knochen und der Muskulatur gestört. 
Die mittelkettigen Fettsäuren in Kokosöl dringen leicht in die Mitochondrien der Zellen ein, so dass die Fette in Energie umgewandelt werden. Dadurch wird der Stoffwechsel angeregt. Die Laurinsäure in Kokosöl wirkt antiviral, antibakteriell und Parasiten werden bekämpft. Das kann den Stoffwechsel und die Immunität verbessern.


Um den Stoffwechsel anzuregen, sollte Kokosöl täglich verzehrt und zusätzlich zum Kochen und Backen das Ölziehen durchgeführt werden. Das Ölziehen erhöht den Stoffwechsel und regt Entgiftungsprozesse an. Für das Ölziehen nimmt man 2 Teelöffel Kokosöl in den Mund und spült es für 20 Minuten hin- und her. Das Öl sollte danach ausgespuckt werden. Da das Öl wie ein Film im Mund hängt, sollte der Mund mit lauwarmem Wasser gespült und die Zähne und die Zunge geputzt werden. Am besten macht man das Ölziehen jeden Morgen vor dem Zähneputzen. 

Wenn der Stoffwechsel verlangsamt ist, dann verlangsamt sich auch die Funktion des Verdauungstraktes und die Verdauung wird gestört. Die Muskeln im Verdauungstrakt werden geschwächt und der Darminhalt nur noch schwer durch den Darm bewegt. Häufige Folgen sind Verstopfungen. Die mittelkettigen Fettsäuren in Kokosöl sind sehr hilfreich bei Verstopfungen, denn sie liefern den Darmzellen Energie, um den Stuhlgang anzuregen. Kokosöl hilft aber auch, den Stuhl zu erweichen. Also sollte man es mit dem Verzehr nicht übertrieben, denn Kokosöl kann auch abführend wirken. Bei Verstopfungen sollte man maximal einen Teelöffel kaltgepresstes Kokosöl in einer Tasse mit Mandelmilch vermischen und vor dem Schlafengehen trinken.

Kokosöl hilft auch beim Abnehmen.

Durch den verlangsamten Stoffwechsel folgt in den meisten Fällen bei einer Unterfunktion die ungewollte und unerklärliche Gewichtszunahme. Da Kokosöl das Sättigungsgefühl steigert und Heißhunger eindämmen kann, ist es sehr hilfreich beim Abnehmprozess. Es unterstützt den Entgiftungsprozess der Leber, wodurch Giftstoffe, speziell aus dem Bauchfett, abgebaut werden. Aber Kokosöl wirkt auch bei Entzündungen, die bei einer Schilddrüsenunterfunktion sehr häufig auftreten. Viele, auch junge Menschen, leiden unter Muskel- und Gelenkschmerzen und finden meist keinen plausiblen Grund dafür. Der zu geringe Hormonanteil sorgt für die Häufung der Entzündungen. Kokosöl kurbelt die Produktion der Schilddrüsenhormone an und fördert dadurch die normale Funktion der Drüse. Es wirkt außerdem entzündungshemmend und unterstützt den Heilungsprozess von Gewebe. Hilfreich ist bei akuten Muskel- und Gelenkschmerzen die Einreibung von Kokosöl auf die betroffenen Stellen. 

Wie schon erwähnt, wirkt sich eine Unterfunktion leider auch Äußerlich auf uns aus und die Betroffenen leiden sehr oft unter schuppiger und trockener Haut und Haare, sowie Haarausfall. Grund dafür ist, dass der verlangsamte Stoffwechsel das Schwitzen reduziert. Die Haut wird dadurch trocken, schuppig und beginnt sogar zu jucken. Kokosöl wirkt sehr feuchtigkeitsspendend. Die mittelkettigen Fettsäuren helfen, die verlorene Feuchtigkeit wiederzugeben und verbessern die Gesundheit der Haut. Wenn man zu trockener und schuppiger Haut neigt, auch wenn man keine Unterfunktion hat, sollte man das Kokosöl in den Händen leicht erwärmen und für 10 Minuten in die Haut sanft einmassieren. Diese Anwendung kann täglich wiederholt werden. Die Schilddrüsenhormone haben einen starken Einfluss auf das Haarwachstum. Neben den Kopfhaaren sind auch die Augenbrauen und die Körperhaare betroffen. Die Laurinsäure in Kokosöl hat wegen seines niedrigen Molekulargewichts und der geraden linearen Kette eine starke Affinität für die Haarproteine. Sie kann in den Haarschaft eindringen und hilft dadurch, Haarschäden vorzubeugen. Bei Haarausfall und trockenen Haaren nimmt man etwas kaltgepresstes Kokosöl, macht es warm, verteilt es auf der Kopfhaut massiert es für 5 Minuten ein. Das Kokosöl kann man über Nacht im Haar einwirken lassen und am nächsten Morgen mit einem milden Shampoo auswaschen. Da die Haare mit dem Öl fettig werden, empfehle ich, ein Handtuch aufs Kopfkissen zu legen. Die Anwendung kann mehrmals pro Woche wiederholt werden.

Für die Ernährung mit Kokosöl empfehle ich kaltgepresstes Kokosöl.

Ich koche und backe mit dem Kokosöl von Mituso. Es handelt sich um einen wieder verschliessbaren Bügel-Glasbehälter. Pro Tag können 2 bis 3 Esslöffel verzehrt werden. Koksöl eignet sich zu allem und ich verwende es mittlerweile im Smoothie, Salatdressing, zum Kochen, Backen und Braten.  
 
Dieser Beitrag soll aber nicht dazu führen, dass Ihr Eure Tabletten verbannt und nun nur noch auf das Wundermittel Kokosöl schwört. Probiert es einfach aus und lasst eure Werte regelmäßig vom Arzt kontrollieren. Ich denke, Verbesserung Eures Zustands bewirkt es auf jeden Fall, denn bei meinem Schatz wirkt es auch wunderbar. Aber auch denjenigen, die vielleicht noch keine Schilddrüsenstörung haben und/oder trotzdem ihren Allgemeinzustand verbessern wollen, empfehle ich Kokosöl. Ich habe keine Schilddrüsenstörungen und ich verzehre es auch täglich. Und wem der Geschmack des Öls zu mächtig ist, der probiert einfach mal für eine Woche die Haarkur aus. Es schadet nicht und kann nur besser werden. Versprochen!
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