Ich war in dieser Woche wieder an der Luft aktiv. Das Wetter bot sich echt an, nicht zu kalt – nicht zu heiß. Daher war ich 4 Mal Laufen. Ich integriere jetzt in mein Lauftraining Seilspringen. Beim ersten Mal habe ich wieder übertrieben und bin zu viel gesprungen. Das haben meine Knie deutlich zu spüren bekommen. Ich habe mein Training dann angepasst und springe nun 6 x 30 Sekunden mit jeweils 30 Sekunden Pause zwischen den Sätzen. 

Das soll natürlich noch gesteigert werden, aber eher langsam und kontinuierlich, denn die Gelenke sollen ja auch mit springen. Das macht echt Spaß, wenn es auch anstrengend ist. Früher, als Teenie beim Tennistraining habe ich Seilspringen gehasst. Wir mussten springen bis zum Erbrechen, daher habe ich nie wieder Seile in die Hand genommen. Jetzt macht es echt Spaß, was aber vielleicht auch daran liegt, dass ich nicht bis zum Erbrechen hüpfen muss.

Außerdem war ich diese Woche auch wieder im Wasser planschen bzw. Bahnen ziehen. Am Dienstag war ich wieder beim Tennis Training – ohne Seilspringen 🙂 Meine Kondition auf dem Tennis Court wird langsam auch wieder besser. Das Einzige, was mir noch im Weg steht, ist mein Bauch. Dabei sind es garnicht mehr so die Fetteinlagerungen, die sichtbar sind, sondern eher die Wassereinlagerungen. Daher widme ich diese Woche meiner Wassereinlagerung. Ich denke, auch für Euch kann dieses Thema interessant sein, denn Wassereinlagerungen hat jeder. Die Zellen am Bauch speichern subkutane Flüssigkeit und die Haut sieht geschwollen, aufgepumpt und dick aus. Nicht nur in den Beinen und Armen ist das zu sehen. Gerade am Bauch kann, trotz intensivem Training und gezielter Ernährungsumstellung, durch die Wassereinlagerungen die Form und Definition fehlen. 
Es gibt viele Ursachen für Wassereinlagerungen unter der Haut. Zum Beispiel ein zu hoher Natriumverzehr, künstliche Nahrungsergänzungsmittel oder eine Dehydration. Aber es gibt verschiedene Möglichkeiten, um Wassereinlagerungen auf natürliche Weise zu reduzieren und damit nicht nur den Bauch zu definieren.
 
Weniger Salz ist mehr
Natrium unterstützt die Wasserspeicherung in den Zellen. Je mehr Natrium man verzehrt, desto mehr Wasser wird im Körper gespeichert. Dadurch wird die Haut dicker, der Bauch mehr und der Sixpack ist nur noch zu erahnen. Kochsalz ist unsere wichtigste Natriumaufnahme und in vielen verarbeiteten Lebensmitteln, Konservenessen, Tiefkühlkost und Gewürzmischungen enthalten. Daher sollte man dem definierten Bauch zuliebe den Salzkonsum reduzieren und stattdessen mehr kaliumreiche Lebensmittel in die Ernährung integrieren. Weil Kalium nämlich das Wasser aus den Zellen zieht. Dennoch sollten wir nicht ganz auf Salz verzichten, da es für unseren Körper lebensnotwendig und an verschiedenen Zellprozessen beteiligt ist.
 
Bei mehr Wasser lieber mehr Wasser trinken
Wenn wir Wassermangel haben, geht der Körper automatisch in einen Energiesparmodus über. Das gleiche Prinzip wie bei einer ungesunden Diät: Der Körper nutzt automatisch weniger Wasser für die Körperfunktionen und speichert stattdessen mehr in den Körperzellen. Dadurch kommt es zu Wassereinlagerungen unter der Haut. Ganz einfache Formel: der Körper benötigt mehr Flüssigkeit für die Zellprozesse und kann damit mehr belastende Giftstoffe herausspülen und Wassereinlagerungen in Armen und Beinen reduzieren. Je nach Körpergröße und normaler körperlicher Aktivität benötigt der Körper 2 bis 3 Liter Wasser pro Tag, um ausreichend hydriert zu bleiben. Dazu zählt nicht der Wasserverbrauch beim Sport. Auch für mich war es früher schwierig, genügend Wasser zu trinken, aber die Formel stimmt. Durch vermehrten Wasserverbrauch sind meine Wassereinlagerungen echt zurück gegangen. 
 
Wasser marsch durch Cranberrysaft und Löwenzahnwurzel
Ich habe gelesen, dass Cranberrysaft milde harntreibende Eigenschaften besitzt. Er hilft, die Nierenfunktion zu unterstützen und Giftstoffe aus dem Körper zu spülen, die zu Fetteinlagerungen führen. Es gibt unzählige Cranberrysäfte auf dem Markt. Deswegen sollte man unbedingt darauf achten, dass er Saft keine künstlichen Zusätze und kein Zucker enthält. Mit Wasser als Schorle gemischt, schmeckt der Saft wirklich gut. Zwei Gläser am Vormittag sind im Sommer wirklich lecker. Außerdem erhöht Löwenzahn die Urinproduktion und hilft, Giftstoffe aus dem Blut zu entfernen. Er unterstützt die Leberfunktion, verbessert dadurch den Kreislauf und hilft, einen Flüssigkeitsstau zu verhindern. Klingt komisch, ist aber so! Man kann Löwenzahn überall in der Natur oder auch in Bio-Läden finden. Gerade frischer Löwenzahn eignet sich besonders gut für Smoothies. Dann siehts nicht ganz so nach Kaninchenfutter aus. Außerdem gibt es für die Naturmuffel auch Löwenzahnpulver, welches man in Smoothies oder mit Flüssigkeit mischen und trinken kann. Man kann den Wassereinlagerungen entgegen wirken. Und z.B. mit Cranberrysaft hat man eine leckere Alternative, das Wasser natürlich zu reduzieren.
Ich will nicht sagen, dass mein Bauch nun weg ist, aber ich konnte die Wassereinlagerungen reduzieren und mutiere langsam vom Waschbärbauch zum Waschbärchen-Bauch. 
In diesem Sinne wünsche ich Euch einen super Wochenstart und guten Appetit mit weniger Salz und mehr Löwenzahn!
Euer Greg
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